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Ein Schulmediziner

Ein Erfahrungsbericht von Dr. med. Kurt Stoschitzky / Graz 1998

Beim medialen Mentaltraining und hellfühlen in Graz.

Von Beruf und Ausbildung bin ich ja ein “klassischer” Schulmediziner: Dr.med., Facharzt für Innere Medizin, Zusatzfacharzt für Kardiologie, Notarzt, inzwischen sogar habilitierter “Universitätsdozent für Innere Medizin” – was habe ich da beim Medialen Mentaltraining und Hellfühlen zu suchen? Vieles!

Abgesehen davon, dass ich “selbstverständlich” an die Existenz eines “höheren Ganzen” auf geistig-spiritueller Ebene glaube, habe ich selbst bei meiner Arbeit als Notarzt und auf der Intensivstation die Erfahrung gemacht, dass ich bei “vital bedrohten Patienten” (z.B. bei Patienten, die nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand wiederbelebt wurden und deren Überlebenschancen anfangs häufig völlig offen sind) oft von Anfang an ein sehr klares Gefühl habe, ob sie ihre akut-lebensbedrohliche Erkrankung nun überleben werden oder nicht – und dass ich mit diesen “gefühlsmässigen Prognosen” eine sehr hohe “Trefferquote” erziele. Dies lässt sich “schulmedizinisch” natürlich überhaupt nicht erklären, sehr wohl jedoch, wenn man auch “mediale Aspekte” mit ins Kalkül zieht.

Das ist nur einer der Aspekte, die mich zu der Theorie gebracht haben, den Menschen mit einem (man verzeihe es mir) Computer zu vergleichen, und zwar in Hinblick auf das gleichzeitige, unabdingbare Vorhandensein von Hardware und Software: Die Schulmedizin sieht und behandelt dabei ausschliesslich die “Hardware”, also den rein organisch-materiellen Aspekt des Menschen. Sie hat damit beachtliche Fortschritte und Erfolge erzielt, kann aber essentielle Dinge wie “Leben” und “Tod” bis heute nicht ausreichend erklären, von Begriffen wie “Seele” – die “Software” also – völlig ausser Betracht lässt. Wie ist es möglich, dass eineiige Zwillinge, die nachweislich über absolut gleiche Gene verfügen, trotz gleicher Erziehung in einem identischen Umfeld völlig verschiedene Menschen sein können?

Für den Schulmediziner unerklärlich, für den Esoteriker die einfachste Sache der Welt: Sie haben selbstverständlich zwei unterschiedliche Seelen, die ihnen unterschiedliche Charaktereigenschaften, Interessen, Gefühle usw. verleihen. Das ist genau das, was beim Computer die “Software” darstellt: Ich kann selbstverständlich mit ein und demselben Computer einen Text schreiben, eine Grafik gestalten oder ein statistisches Problem lösen, es hängt nur davon ab, welches Programm ich ihm eingebe. Umgekehrt kann ich mit ein und demselben Programm auf völlig verschiedenen Computern arbeiten und werde dabei weitgehend gleiche Ergebnisse erzielen. Und wenn ich dem Computer sein Programm entziehe, dann ist er “tot”, und daran kann auch der beste Computer-Fachmann nichts ändern, solange er sich nur mit der Hardware beschäftigt und ihm nicht wieder ein Programm eingibt.

Was ich mit diesem Vergleich sagen möchte ist, dass auch der Mensch neben seiner organisch-materiellen auch eine seelisch-geistige Seite hat, und dass der Mensch nur dann “komplett” sein kann, wenn beide Seiten gleichzeitig vorhanden sind und arbeiten. Deshalb erscheint es mir als ganz essentiell, grundsätzlich beide Seiten des Menschen zu betrachten.

Eine Krankheit kann sowohl organisch-materiellen als auch seelisch-geistigen Ursprungs sein (oder beides zusammen). Eine wirkliche “Heilung” kann dabei nur erzielt werden, wenn man das Problem so wie auch dessen Ursache richtig erkennt und es im Einklang mit dem höheren Selbst (“Dein Wille geschehe!”) zu lösen versucht. Ein ausschliesslich naturwissenschaftlich arbeitender Schulmediziner produziert dabei genauso “Halbwahrheiten” wie ein ausschliesslich auf seelischgeistiger Ebene arbeitender Heiler – die “ganze Wahrheit” muss in meinen Augen immer beide Aspekte miteinbeziehen.

Nachdem die Schulmedizin auf naturwissenschaftlicher Basis derzeit doch ein gewisses “Übergewicht” hat, erscheint es mir wesentlich, der seelisch-geistigmedialen Seite des Menschen mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Ich durfte selbst vor kurzem beim Medialen Mentaltraining und Hellfühlen bei Linda Roethlisberger erfahren, dass hier behutsam, ausgeglichen und verantwortungsvoll ein sehr guter “wahrer Weg” gegangen wird, bei dem die meisten von uns (so wie auch ich selbst) sehr viel lernen können und sollen, um ihre eigene Wahrheit und ihren eigenen Weg zu finden, zu erkennen und zu gehen.

Graz / im Oktober 1998

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