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Linking CR with PSYQ®

Medusa's Mirror strangified

Science, Medicine and Culture, Festschrift for Fritz C. Wallner; Published by Peter Lang, Europäischer Verlag der Wissenschaften; Edited by Martin J. Jandl and Kurt Greiner

A | Strangification: Selfreflection as scientific method

Der Konstruktive Realismus ist ein wissenschaftstheoretisches Konzept, welche Wissenschaftlern nicht vorschreiben will, was Wissenschaft ist und wie sie diese zu praktizieren hätten (vgl. Wallner, 1992a. S. 19ff.). Seine Intention liegt vielmehr darin, Forschern die Möglichkeit zu bieten, sich selbst und ihre Arbeit zu reflektieren. Der CR bietet den im Wissenschaftsbereich Tätigen die Serviceleistung der Selbstreflexion an (vgl. Pellert, in: Wallner, 1992a. S. 83ff.).

Was ist unter Serviceleistung in Form von Selbstreflexion zu verstehen? Der CR versucht Wissenschafter zu motivieren, ihr vertrautes Terrain zu verlassen, um sich samt ihren wissenschaftlichen Konstrukten in neue Kontexte zu wagen (vgl. Wallner, 1992a. S. 95). Auf diese Weise können sie neue Einsicht über ihr Schaffen und sich selbst gewinnen.

Metaphorisch ausgedrückt begibt sich der Forscher dabei in ein fremdes Land mit fremder Kultur. In genau dieser unvertrauten Umgebung wird ihm Vertrautes bewusst: er beginnt sich selbst, seine Einstellungen und sein Handeln zu reflektieren und zu erkennen (vgl. Greiner, in: Greiner u. Wallner, 2003. S. 83ff.).

Der CR nennt dieses Vorgehen Verfremdung: die Methode der Verfremdung ist eine Reflexionsmethode, durch die dem Wissenschafter neue Perspektiven über ihn selbst und sein (wissenschaftliches) Umfeld offenbar werden (ebd. S. 59). Als solche trägt Verfremdung therapeutischen Charakter:

Verfremdung lässt den Forscher nicht in eine Richtung laufen, um einen bestimmten Ausschnitt der Welt immer besser und genauer beschreiben zu können (vgl. Wallner, 2002. S. 210ff.). Ganz im Gegenteil, sie lässt ihn innehalten, lässt ihn verweilen, um sich seiner selbst und dem Weg, der hinter ihm liegt, bewusst zu werden.

Die Serviceleistung des CR besteht nun darin, dem Forscher durch Selbstreflexion ein weiteres Spektrum an Selbstverständnis- und Handlungsmöglichkeit zu bieten (vgl. Pellert, in: Wallner, 1992a. S. 83ff.). Er kann dadurch neue Wege beschreiten, die ihm vorher gänzlich unbekannt waren.

B | Selfreflection: knowledge as mediation

Die Erkenntnis, die der Forscher durch die Methode der Verfremdung gewinnt, hat nichts zu tun mit Entdecken der Wahrheit. Erkennen ist im CR kein Auffinden von Wirklichkeit, es ist Erfinden von Realitäten (vgl. Weiss, im Erscheinen).

Einen unmittelbaren Einblick in die Wirklichkeit, d.h. die Welt so sehen, wie sie wirklich ist, gibt es nicht (vgl. Wallner, 2002. S. 242ff.). Einsicht entsteht ausschließlich durch das Herausnehmen einer vertrauten Struktur, eines vertrauten Systems aus ihrem ursprünglichen Kontext, und das Wiedereinsetzen derselben in einen neuen Kontext (vgl. Wallner, 1992a. S. 95).

B | A | Medusa’s Mirror

Der neue Kontext dient hier quasi als Spiegel, an dem sich der Mensch mit seiner Realität reflektieren kann. Metaphorisch betrachtet, ist der neue Kontext zu vergleichen mit dem Spiegel der Medusa: Niemand konnte Medusa, einem Ungeheuer der griechischen Mythologie, ins Gesicht blicken, ohne dabei in Stein verwandelt zu werden und zu sterben (vgl. Le Van, 1996). Jeglicher Versuch sie zu töten scheiterte natürlich. Nur einer schaffte es schließlich:

Er hieß Perseus und ihm wurde von Athene mit ihrem Schild geholfen. Sie verwendete es als Spiegel, um auf diese Weise ein reflektiertes Bild von dem Ungeheuer wiedergeben zu können. Perseus konnte so Medusa den Kopf abschlagen, während sie schlief, ohne ihr dabei ins Gesicht blicken zu müssen.

Was hat nun dieser Mythos mit der Methode der Verfremdung zu tun? Es ist dazu vorauszuschicken, dass Medusa eine Gottheit war, die die natürliche Welt verkörperte (ebd.). Sie stellte die Erde mit ihren Naturgewalten, mit ihrem ständigen Wechsel von Entstehen und Vergehen, mit ihrem immerwährenden Prozess von Leben und Sterben dar; und niemand konnte ihre ins Gesicht blicken.

Niemand konnte die Welt so sehen, wie sie war, niemand konnte die Wirklichkeit erkennen. Nur mittels einem Spiegel war sie zu bändigen; nur durch Reflexion konnte sie handhabbar gemacht werden. Der CR, im Vergleich dazu, vertritt ebenso die Ansicht, dass eine unmittelbare Einsicht in die Wirklichkeit, in die gegebene Welt, nicht möglich ist (vgl. Wallner, 2002. S. 242ff.). Lediglich durch Wechseln des Kontexts, d.h. Verfremdung, wird Erkennen möglich (vgl. Wallner, 1992a. S.95).

Dieses Wechseln des Kontexts wird im Mythos von Medusa und Perseus durch den Spiegel bzw. das Schild der Athene symbolisiert. Der Spiegel als jener Kontext in den das Unmittelbare vermittelt wird: Das Nicht-Erkennbare wird in der Reflexion erkennbar gemacht. Allerdings gibt es den Vergleich zwischen dem Unmittelbaren und dem Vermittelten nicht, denn der Medusa kann nicht direkt ins Gesicht geblickt werden.

Es geht nicht darum, wie weit das Unvermittelte mit dem Vermittelten deckungsgleich ist oder in wie weit das Vermittelte das Unvermittelte abbildet. Versuche dieser Art führen zu ständigen Unklarheiten (vgl. Puntel, 1993. S. 142ff.); es genügt vielmehr, dass in der Reflexion etwas ersichtlich, etwas erkennbar wird. In der Reflexion selbst wird etwas offenbart.

Das Verhältnis von Unmittelbarkeit und Vermittlung wird im Bereich der Selbsterkenntnis noch deutlicher: Ich kann zwar mit meinen Augen sehen, ich kann mir aber nicht ins Gesicht sehen. Erst durch einen Spiegel wird dies möglich. Ich bedarf quasi eines neuen Kontexts in den ich mich verfremden kann, um mich selbst erkennen zu können.

Die Spiegel-Metapher symbolisiert folgendes: Selbsterkenntnis bzw. Selbstreflexion heißt, sich reflektieren an anderem. Somit bedarf es an Kontexten um Selbstreflexion vollziehen zu können. Welche Kontexte können aber nun dafür herangezogen werden? Grundsätzlich jeder, genauso wie auch jeder Spiegel herangezogen werden kann, um sich darin anzusehen.

Perseus verwendete ein Schild, um die Medusa zu bezwingen, es hätte aber auch ein Taschenspiegel für diesen Zweck gereicht. Oder: Wer fliegen will, kann dafür eine Concord, genauso wie einen Paragleiter verwenden. Entscheidend ist allerdings, dass etwas dafür verwendet werden muss – der Mensch kann nicht einfach so fliegen, er bedarf dafür eines Mittels, eines Werkzeuges. Das Werkzeug, wie es der Paragleiter oder die Concord beim Fliegen ist, soll im folgenden Medium genannt werden.

B | B | MEDIAL REFLECTION

Der Spiegel ist jenes Medium, das es mir ermöglicht, mir selbst ins Gesicht zu blicken. Kontexte, ganz gleich welche, sind auf diese Weise jene Medien, die Selbstreflexion ermöglichen. Selbstreflexion ohne ein Medium der Reflexion gibt es nicht – es gibt keine unmittelbare Selbstreflexion (Wallner, 2002. S. 242ff.). Wenn der Mensch sich selbst erkennen will, so ist dies immer eine Form von ‚Medialer Selbsterkenntnis’ (Weiss, im Erscheinen. S.46). Diese Methode wird im Folgenden MEDIALE REFLEXION genannt.

C | Mirrors of Selfreflection

MEDIALE REFLEXION ist eine Selbstreflexions-Methode, die es sowohl dem Forscher, als auch generell jedem Menschen ermöglicht, sich selbst zu erkennen. Die Methode beruht, wie aus dem Vorangegangenem ersichtlich, auf der Methode der Verfremdung und in der Folge soll nun auf die Vielfältigkeit an Kontexten hingewiesen werden, anhand denen MEDIALE REFLEXION vollzogen werden kann.

Die Frage ‚Was bedeutet dieses Ding, diese Situation, diese Aussage usw. für mich?’ kann ausschließlich an alles Ersichtliche und Erdenkliche gestellt werden, inklusive einer sinnvollen Antwort die darauf zu erwarten ist. Allerdings darf nicht angenommen werden, dass dann die jeweilige Antwort auf diese Frage etwas über die Beschaffenheit des Dings, der Situation usw. aussagt, als vielmehr über den Antwortenden selbst (vgl. Wittgenstein, 1996. S 66ff.).

Die Antwort auf ‚Was bedeutet der Medusa-Mythos für mich?’ sagt weniger über den Mythos aus, als vielmehr über meine Interpretation, meine Auffassung dazu, meine Einstellungen. Kurz: Die Antwort auf diese Frage bietet mir Erkenntnis über mich und meine Glaubenssätze (vgl. Wallner, 1992a. S. 95). Zur näheren Erklärung ein weiteres Beispiel:

‚Was bedeutet Spiritualität für mich?’: beim Antworten darauf werden meine Einstellungen zu diesem Thema offenbar und meine Glaubenssätze offensichtlich. Angenommen jemand, nennen wir ihn ‚X’, würde auf diese Frage sagen ‚Spiritualität bedeutet für mich: ein Leben nach dem Tod.’, so heißt dies, dass ‚X’ an ein Leben nach dem Tod glaubt. Der Glaube von ‚X’ an ein Leben nach dem Tod wurde durch die Frage, was Spiritualität für ihn bedeutet, bewusst.

Dieser ‚X’ könnte sich nun auch fragen ‚Was bedeutet Geld für mich?’ und darauf sagen ‚Geld ist etwas negatives.’ Diese Aussage gibt wiederum in erster Linie keinen Aufschluss über das Tauschmittel Geld, sondern sie bringt bestimmte Überzeugungen von ‚X’ ans Licht. Für ‚X’ wird es wahrscheinlich nicht leicht sein, größere Mengen dieser Ressource zu erwerben, denn wer will schon einen Reichtum von etwas besitzen, dass er eigentlich schrecklich findet. Es wäre, wie wenn jemand im Schlamm baden würde und Schlamm eigentlich scheußlich findet.

C | A | Therapeutical Implications on MEDIAL REFLECTION

Die bisherigen Ausführungen haben gezeigt, dass alles, sogar das kleinste Staubkorn, herangezogen werden kann, um sich selbst daran zu reflektieren (vgl. Wallner, 1992a. S. 95). Auf diese Weise entsteht eine unendliche Vielzahl an Kontexten bzw. Reflexionsmedien, die die Möglichkeit zur Selbsterkenntnis bieten. Das Ergebnis ist ein Bewusstwerden von persönlichen Glaubenssätzen. Was aber, wenn mir ein paar dieser Glaubenssätze gar nicht gefallen? Was, wenn mir einige meiner Überzeugungen eher hinderlich als förderlich erscheinen?

Bevor diese Fragen beantwortet werden, sei zuerst erwähnt, dass persönliche Überzeugungen, Glaubenssätze, Einstellungen usw. als ‚Strukturierungen von Phänomenen’ (Wallner, 2002. S. 31) begriffen werden können. D.h. Phänomene werden auf eine ganz bestimmte Weise aufbereitet, wobei dieses Aufbereiten als Formulieren von Glaubenssätzen bezeichnet werden kann.

Gehen wir noch einmal kurz zurück, zu der Auffassung Geld sei etwas negatives, die ‚X’ vertritt: Es könnte nun sein, dass ‚X’ gerne einen gewissen Wohlstand genießen möchte. Seine grundlegende Einstellung gegenüber Geld lässt dies aber nicht zu. Es gibt nun zwei Möglichkeiten: entweder ‚X’ verzichtet auf Wohlstand, oder er ändert seine Einstellung gegenüber dem Tauschmittel ‚Geld’. D.h. ‚X’ würde einen seiner Glaubenssätze umstrukturieren.

Gelingt ihm dies, so konnte eine durch MEDIALE REFLEXION bewusstgewordene persönliche, aber problematische Einstellung verändert werden. Auf die Frage ‚Was bedeutet Geld für mich?’ wird ‚X’ nun anders antworten als beim ersten mal. Auf diese Weise kann die Methode der MEDIALEN REFLEXION und somit auch die Methode der Verfremdung als therapeutische Methode definiert werden: es wird durch sie die Möglichkeit zu persönlicher Veränderung und Entwicklung geboten.

D | PSYQ®: a possible context for MEDIAL REFLECTION

Die PSY-Q®-Methode wurde von Linda Roethlisberger, der Leiterin eines schweizer Instituts für Persönlickeits- u. Bewusstseinsschulung namens TRILOGOS entwickelt (vgl. www.trilogos.ch). Im Zentrum dieser Schulung steht persönliche Entwicklung, durch Selbstreflexion.

An dieser Stelle ist nun zuerst zu fragen, welche Kontexte verwendet werden, um Selbstreflexion im Sinne MEDIALER REFLEXION zu vollziehen. Grundsätzlich werden dabei 3 Kontexte unterschieden, es sind dies die Basis-Elemente des PSY-Q®’s:

PSY-Q® =

  • IQ | Intelligenz-Quotient (‚Was denke ich?’)
  • EQ | Emotionaler Quotient (‚Was fühle ich?’)
  • SQ | Spiritueller Quotient (‚Was glaube ich?’)

(vgl. Roethlisberger, 2000. S. 65ff.)

Selbstreflexion wird in dieser Methode im Spiegel des persönlichen Denkens, Fühlens und Glaubens vollzogen. Es werden aber nicht nur ausschließlich diese drei Bereiche herangezogen, sondern die in einer Visualisation [1] erarbeiteten Symbole werden beispielsweise in Bezug dazu gesetzt [2] (vgl. Roethlisberger, 1999. S. 149).

Visualisation ist eine Technik, die in der Methode des Medialen Mentaltrainings (= PSYQ®Training) angewendet wird; ihr Ziel ist bewusstes Träumen (vgl. Roethlisberger, 1999. S. 140ff.). Die beim bewussten Träumen imaginierten, intuitiv oder inspirativ wahrgenommenen Symbole werden im Anschluss auf ihre Bedeutung hin reflektiert. D.h. es wird gefragt ‘Was bedeutet dieses Symbol für mich?’

Die Methode des PSYQ®’s erweitert die Frage um jeweils einen der drei oben erwähnten Bereiche, z.B.: ‚Was bedeutet dieses Symbol für mich, im Hinblick auf meine Emotionen?’ oder ‚Welche Gefühle werden beim Reflektieren dieses Symbols in mir aktiviert?’, hier wird also nach der emotionalen Bedeutung, die dem Symbol verliehen wird, gefragt. Auf diese Art ergibt sich letztlich auch ein Bezug zum individuellen, praktischen Alltag.

So gesehen impliziert die Methode des PSYQ® die Methode der MEDIALEN REFLEXION in differenzierterer Form. Auf diese Weise wird in ihr ebenso die Methode der Verfremdung vollzogen, da sie verschiedene Kontexte verwendet, die als Reflexionsmedien dienen.

E | PSY-Q® as a method of selfreflection for scientists

Welche Möglichkeiten ergeben sich nun durch die Methode des PSYQ®’s für einen Wissenschaftler im Hinblick auf sein wissenschaftliches Arbeiten? Eine Herangehensweise wäre folgende: Der Wissenschaftler stellt sich die Frage ‚Was bedeutet Wissenschaft für mich?’. Die sich daraus ergebenden Aussagen nimmt er und verfremdet sie in die drei PSYQ®-Kontexte (IQ + EQ + SQ) (vgl. Roethlisberger, 2000. S. 65ff.).

Das Ergebnis wäre eine Horizonterweiterung vor allem im Hinblick auf die Bereiche von EQ und SQ. Die neugewonnenen Erkenntnisse können nun in das wissenschaftliche Tun eines Forschers miteinfließen, er kann sich so einerseits immer besser in sein Werk integrieren und im wahrsten Sinne des Wortes wie ein Künstler ‚neues Wissen schaffen’ und andererseits sein Werk im Spiegel der Anderen erfahren [3].

Der Vorteil für die Wissenschaft dabei ist, dass

  • das in ihr neu produzierte Wissen auf diese Weise an Authentizität gewinnt, und
  • die Verantwortung des einzelnen für das Ganze, im Sinne des Forschers gegenüber der Wissenschaft, steigt.

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  1. Das Modell der TRILOGISCHEN MEDIALITÄT, von dem der PSYQ® eine Methode ist, unterscheidet neben Visualisation nochKontemplation und Meditation:
    1. Visualisation ist eine Technik, sich etwas Geistiges bildlich vorzustellen und über längere Zeit bewusst zu machen. Diese Technik ist eine Form der geistigen Konzentration, wie sie sich in geführten Bilderreisen äussert.
    2. Kontemplation ist anschauende Versenkung als Beobachter in eine Idee oder ein Vorstellungsbild.
    3. Meditation ist eine sinnende Betrachtung oder Versenkung, eine Technik der Gedanken- und Geisteskontrolle, die oft ein Gefühl der tiefen inneren Ruhe und des Friedens vermittelt. (vgl. www.trilogos.ch)
  2. Die PSYQ®-Ebenen von IQ, EQ und SQ sind wie oben schon erwähnt die Basis-Ebenen dieser Methode. Darüber hinaus werden noch sechs weitere Felder unterschieden, die allerdings alle die IQ-, EQ- und SQ-Ebenen implizieren. Es sind dies:
    1. Auf innerer Erlebnisebene: das psychologische, para-psychologische und transpersonale (Tiefenpsychologie) Feld
    2. Auf der äußeren Erlebnisebene: Gesundheit, Beziehungen und Beruf
    3. Für den vorliegenden Artikel scheint aber das Heranziehen der Basis-Ebenen des PSYQ® ausreichend. Weiterführende Literatur siehe: Roethlisberger, 1999. Roethlisberger, 2000 u. www.trilogos.ch
  3. Im Spiegel der Anderen wird menschliches Mitgefühl und Wahrhaftigkeit in der Kommunikation gefördert: Wahre Veränderung liegt in der Transformation der kollektiven Repräsentationen. Erfahrung, Wissen, Denken, Fühlen, sich führen lassen und Übung sind keine Widersprüche mehr, sondern bedingen einander.

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Reference

Gissrau, Barbara (2002). Selbstbilder - Ichbilder. TRILOGOS®; Personlichkeits- und Bewusstseinsschulung. Kusnacht/Zurich: TRILOGOS Verlag.

Greiner, Kurt and Wallner, Fritz (Eds.).(2003). Konstruktion und Erziehung. Hamburg: Kovac.

Le Van, Alicia (1996). Gorgon Medusa.

Pellert, Ada in: Wallner, Fritz (1992a). Acht Vorlesungen über den Konstruktiven Realismus. Wien: WUV.

Puntel, Lorenz Bruno (1978). Wahrheitstheorien in der neueren Philosophie. Eine kritisch-systematische Darstellung. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft.

Roberts, Jane (1988). Individuum und Massenschicksal. Der Mensch als Urheber allem Umweltgeschehens. Genf: Ariston.

Roethlisberger, Linda (1999). Der sinnliche Draht zur geistigen Welt. Ein Lehrbuch zur Entfaltung der medialen Anlagen und der eigenen Persönlichkeit (3. Edition). Freiburg im Breisgau: Bauer.

Roethliserger, Linda (Eds.).(2000). Der Flug des Quantenschmetterlings. Petersbert: Via Nova.

Slunecko, Thomas (1997). The Movement of Constructive Realism. Wien: Braunmüller.

Wallner, Friedrich, & Agnese, Barbara (Eds.).(1997). Von der Einheit des Wissens zur Vielfalt der Wissensformen: Erkenntnis in der Philosophie, Wissenschaft und Kunst. Wien: Braumüller.

Wanner, Fritz G. (2002). Die Verwandlung der Wissenschaft. Vorlesungen zur Jahrtausendwende (ed. by Martin J. Jandl). Hamburg: Kovac.

Wallner, Fritz (1992a). Acht Vorlesungen über den Konstruktiven Realismus. Wien: WUV.

Watzlawick, Paul (2002). Die erfundene Wirklichkeit. Wie wissen wir, was wir zu wissen glauben? Beitrage zum Konstruktivismus (15. edition). München: Piper.

Weiss, Michael (2004). Kann Spiritualitat wissenschaftlich sein? Selbst-Erkennmis als Schnittstelle von Konstruktivem Realismus und TRILOGISCHER MEDIALITÄT. Hamburg: Kovac.

Wittgenstein, Ludwig (1996). Ein Reader. Frankfurt a.M.: Suhrkamp.

Michael Noah Weiss
© TRILOGOS STIFTUNG 2012. Alle Rechte vorbehalten | Letzte Aktualisierung 21.10.2020