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ACHTSAMKEIT UND ENTSPANNUNG: unsere Verbündete auf dem Weg

TRILOGOS MONATSIMPULS | No 5

Wir können und dürfen bei der Erkundung unseres eigenen inneren Entwicklungsweges auch auf wertvolle Hilfen vertrauen. Dazu zählen insbesondere:


 

Der Intellekt hat wenig zu tun auf dem Weg der Entdeckung. 
Da ist ein Bewusstseinssprung, nennen Sie ihn Intuition oder 
         
was immer Sie wollen, und die Lösung kommt zu Ihnen
                                      
und Sie wissen nicht, wie oder warum.

                                                                                                Albert Einstein

 


 

Liebe Trilogos Freunde und Interessierte,

dieser blitzschnelle Impuls, der so typisch für die Intuition ist, ist nur Bruchteile von Sekunden lang. Das bedeutet, wir müssen sehr aufmerksam und wachsam sein, nur dann können wir wahrnehmen, was uns unser Unbewusstes und unsere Erfahrungen auf ihre ureigene Weise mitteilen wollen.

Es ist ein winzig kleines Zeitfenster zwischen Wahrnehmung, intuitivem Impuls und dem Zeitpunkt, in dem der innere Zensor die „innere Stimme“ der Intuition bereits wieder „einkassiert“.

Die Intuition braucht bestimmte Bedingungen, unter denen sie sich uns zeigt. Oft wird sie auch beschrieben als die leise innere Stimme.

Und so verpassen wir oft in unserem hektischen oder angst- und sorgenvollen Alltag diese Botschaften aus unserem Unbewußten, die uns dieses ständig sendet. Wenn wir diesen jedoch bewußt unsere Aufmerksamkeit schenken, werden wir Zeuge unserer inneren Weisheit, die auf all unsere Fragen und Probleme eine Antwort hat.

Es liegt alles in uns selbst verborgen, wir müssen diesen Schatz bloß zu „bergen“ verstehen, indem wir uns sinnbildlich gesprochen auf die Lauer legen. 

Solche passenden Bedingungen kann jeder für sich selbst herstellen, wir müssen nicht erst auf die Gegebenheiten im Außen warten, ganz im Gegenteil. Wir sprechen an dieser Stelle von sog. Achtsamkeitsübungen, von Meditationspraktiken, die die geeigneten entspannenden und wachsamen Umstände schaffen. 

In der Entspannung aktivieren wir das parasympathische Nervensystem und regeln das Sympathische sozusagen herunter. Körpereigene Morphine werden gebildet und Stresshormone ausgeschaltet. Neurobiologen fanden zudem heraus, dass ähnlich wie beim Ausdauersport in der bewußten Entspannung und in der Meditation Nervenzellen im Hippocampus gebildet werden. Das ist „by the way“ auch die Region des Gehirnes, die eine wichtige Rolle im Lern- und Belohnungssystem einnimmt.

In der Entspannung werden die Sorgen und die Angst heruntergefahren. Selbst Phobien verlieren die Macht über uns – weshalb Tiefenentspannung auf diesem Feld sehr häufig therapeutisch genutzt wird.

Ein angenehmes Gefühl durchströmt uns, das oft mit dem vertrauensvollen Gedanken einhergeht, dass alles gut ist, so wie es ist.

Es gibt viele bewährte Methoden, Entspannungstechniken, hier zählen wir einige auf, mit deren Hilfe Sie den beschriebenen Effekt erreichen können:

PM Progressive Muskelentspannung (nach Jacobsen) 
​Autogenes Training 
Bodyscan
Mantra-Meditationen
Atemmeditation
​Phantasiereisen (geführte Bilderreisen)

Und nun möchten wir Ihnen gleich an dieser Stelle eine sehr kurze, aber überaus wirkungsvolle Entspannungs-Übung anhand geben. Wir möchten Sie gerne einladen, sich genau jetzt diesen kurzen Moment zu gönnen, ganz gleich in welch wichtigen Alltagsaufgaben Sie sich in diesem Augenblick befinden:

Ein-Minuten-Meditation

 

Setzen Sie sich bequem hin, und stellen Sie einen Timer
auf exakt 60 Sekunden.

Schließen Sie nun die Augen, atmen tief ein und aus,
bis in den Bauchraum hinein. Der Atem ist Ihr Anker.

Spüren Sie, wie die Luft durch die Nasenlöcher in Ihren Körper strömt … bis tief in den Bauchraum … und ihn wieder verlässt … Ein und aus … Ein und aus

Und während Sie atmen, beobachten Sie den Strom der Atemluft … an den Nasenflügeln, hinunter durch die
Kehle in die Bronchien, die Lunge …

Beobachten Sie auch die kleine Atempause nach dem Einatmen … und sodann das Ausströmen der Luft.

Immer wenn Gedanken auftauchen, nehmen Sie sie
einfach zur Kenntnis, und benennen Sie sie neutral.
Sagen Sie innerlich: „Denken“.

Und wenn Sie ein Gefühl spüren, sagen Sie einfach
im Stillen: „Fühlen“.

Betrachten Sie, was in Ihrem Bewußtsein aufsteigt, und benennen Sie es innerlich …

Dann richten Sie Ihre Aufmerksamkeit erneut auf den Atem.

Bis der Timer klingelt.

 

 

Quelle: Trilogos »Wegweiser Buch«
               DER PFAD DER INTUITION 
             
 von Linda Vera Roethlisberger, Seite 39-40

 

Es ist immer das Hinspüren, welches der erste relevante Schritt ist, der uns hilft, aus den Gedanken für ein Weilchen auszusteigen.

Je öfter Sie dieses tun, umso größer ist der Effekt und die Dauer der Gedankenstille wird spürbar immer länger. Der Körper entwickelt im Gehirn die oben beschriebenen positiven Veränderungen, die zusätzlich auch noch zu einer erhöhten Stressresilienz führen.

Und in den Momenten, in denen es Ihnen gelingt, diese innere Stille herzustellen, ist es im zweiten Schritt dann der innere Beobachter, der die blitzschnellen Botschaften wahr- und aufnehmen kann.

Wir beschreiben diesen Zustand, dieses stille beobachtende Gewahrsein mit der Sie die auftauchenden Impulse bestmöglich wahrnehmen können, als aktiv-passive Haltung (resp. passiv-aktiv)

Ich wünsche Ihnen, dass Sie mithilfe regelmäßiger kleinerer oder größerer Übungen zu (noch) mehr erholsamer Entspannung und vermehrter Achtsamkeit finden.

Möge es Ihnen gelingen, ungeachtet aller auftauchenden Hürden, Ihre innere Stimme wahrzunehmen, damit Sie Ihnen Antworten bringen kann.

Herzliche Grüße
Reinhilde Burg
www.trilogos.ch

 


PS: Auf dem youtube-Kanal der TRLOGOS Stiftung finden Sie 3 weitere Audio-Übungen, geführte Phantasiereisen, bei denen Sie ganz entspannt der Stimme von Regina Zellmer/Berlin lauschen können, um in eine tiefe, erholsame Entspannung zu kommen:

»FAHRT INS BLAUE« von Linda Roethlisberger aus dem Lehrwerk: Der sinnliche Draht zur geistigen Welt.

Ihr
TRILOGOS TEAM

 

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