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Horizonte erweitern

Gastbeitrag von Florian Rittiner, Projektleiter ETH Woche

Fotoquelle:  © ETH Homepage 2021

Während der ETH Woche beschäftigen sich die Studierenden mit den grössten Herausforderungen unserer Zeit. In diesem Jahr stand die «Gesundheit von morgen» im Fokus - die Gesundheit jedes einzelnen, aber auch der Gesellschaft als Ganzes. Unbestritten ein eminent wichtiges Thema. Die Vereinten Nationen (UN) haben Gesundheit und Wohlbefinden denn auch als drittes der 17 Nachhaltigkeitsziele (SDGs) definiert: "To ensure healthy lives and promote wellbeing for all at all ages."

An der ETH Woche haben die Studierenden das Thema Gesundheit ganzheitlich betrachtet und auf den Ebenen Individuum, Fachkräfte und Gesellschaft diskutiert. Wissen wurde dabei auf ganz unterschiedliche Art und Weise vermittelt. Die Studierenden haben Inputreferate und Keynotes gehört und sie haben an Exkursionen teilgenommen. Da haben sie sich zum Beispiel eine Alzheimerforschungseinrichtung oder ein Suchtspital angeschaut. Im Zentrum steht dabei der Austausch der Studierenden mit ExpertInnen.

Die Knowledge Fair am Dienstagnachmittag ist ein weitere, wenn nicht das wichtigste Element von diesem interdisziplinären Austausch. Hier erhalten die Studierenden die Gelegenheit sich in kleinen Gruppen direkt mit Fachleuten unterschiedlichster Bereiche aus Forschung und Praxis zu unterhalten. Das gibt ihnen die die Möglichkeit Themen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven anzuschauen und Sachverhalte kritisch zu hinterfragen.

Die Trilogos Stiftung brachte mit der Trilogos Methode ein sehr wichtiges und einzigartiges Thema an die Knowledge Fair. Der fachliche Input von Michael Weiss und der persönliche Austausch mit Linda Roethlisberger hat den Studierenden eine ganz neue Sichtweise auf das Thema Gesundheit und Wohlbefinden eröffnet. Die ETH Zürich ist, wie es der Name schon sagt, eine technische Hochschule. Entsprechend stehen bahnbrechende Technologien und die neuesten Erkenntnisse aus den Naturwissenschaften oft im Fokus des Studienalltags. Emotionalität und Spiritualität kommen da oftmals zu kurz. Wenn wir über Gesundheit, insbesondere die mentale Gesundheit sprechen, dürfen diese Aspekte aber nicht ausgeblendet werden. Die ETH Woche hat diesen Anspruch auf Ganzheitlichkeit und der Beitrag der Trilogos-Stiftung war entsprechend wichtig, um diesem Anspruch Rechnung zu tragen.

Noch wichtiger ist aber, dass die Studierenden eine Methode kennengelernt haben, die ihnen über die ETH Woche hinaus Orientierung bieten kann. Das Studium an der ETH Zürich ist anspruchsvoll und manch eine Studentin, ein Student kommt irgendwann an den Punkt, an dem sie, er sich die Frage stellt, wohin die Reise eigentlich gehen soll, wo die eigenen Stärken und Schwächen liegen, und wie diese weiterentwickelt werden können.

Im Namen der ETH Woche möchte ich mich ganz herzlich bei der Trilogos Stiftung für die tolle Unterstützung der diesjährigen ETH Woche bedanken; die Zusammenarbeit war sehr angenehm. Wir möchten Linda Roethlisberger und Michael Weiss ein ganz spezielles Dankeschön für ihren Beitrag zum guten Gelingen der ETH Woche aussprechen. Die Studierenden haben diesen Austausch sehr geschätzt.

Florian Rittiner

Zürich, 29. September 2021

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