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SELBSTFINDUNG

Reflexionen von Waltraud Heigl | Herbst 2021

Wer zu sich selbst finden will, darf andere nicht nach dem Weg fragen.

Dieses Zitat stammt
von Paul Watzlawick, einem österreichischen Philosophen und Psychotherapeuten (1921-2007).

Das hört sich im ersten Moment eher befremdlich an. Meistens sind wir doch alle auf der Suche nach Vorbildern. Aber zu viele Wege, die nicht die eigenen sind, verwirren nur und bringen uns nicht dahin um im Einklang mit uns zu sein. Bildung und Intuition sollten nicht voneinander getrennt sein.

Die kognitiven Fähigkeiten kommen oft zu kurz, zu schnell wird eine Unmenge von Texten ins Netz gestellt und missverstanden. Oder aus dem Zusammenhang gerissen, so dass sich ein vollkommen anderer Sinn ergibt. Nicht selten wird das eigene Spektrum bedient, das wahr und real erscheint und Sicherheit bietet, ohne das gesamte Umfeld zu erkennen.

Frühkindliche Prägungen und daraus sich ergebende Muster, können ein Wertgefüge erzeugen, das natürlich dem Individuum aber doch nur einem kleinen Ausschnitt unserer vielschichtigen Welt entspricht. Das erleben wir ständig, seit der Globalisierung. Und damit auch deren Überforderung an uns.

Innerlich zu wissen, wer und was man ist, erleichtert das Leben, Neuem zu begegnen, seine Fähigkeiten zielgerecht einzusetzen. Einem eigenen Kompass zu folgen um daraus Wohlergehen für sich und andere zu erhalten.

Persönlichkeits- und Bewusstseinsbildung, so wie die Trilogos-Methode das anbietet, ist immer aktuell und zeitgemäß. Es hilft, im Gleichgewicht zu sein. Und wer könnte das nicht gebrauchen?

Die Herbst-Zeit lädt ein zum Nachdenken …

Mit herzlichen Grüßen

Waltraud Heigl

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