Wir können nicht nicht glauben

Menschliche Überzeugungskraft als realitätsbewirkender Faktor

Paul Watzlawick’s Zitat „Wir können nicht nicht kommunizieren“ dürfte hinlänglich bekannt und einleuchtend sein – es zeugt vom Unvermögen des Menschen, sich seiner Umwelt nicht mitzuteilen und auf sie einzuwirken. Was ist es aber eigentlich, das da von uns auf die Umwelt einwirkt? Was strahlen und projizieren wir da nach Außen? Michael Weiss, der Autor des Buches, untersucht zunächst vier Formen konstruktivistischen Denkens: die Analyse zeigt, dass es insbesondere unsere Annahmen und Überzeugungen sind, die unser Handeln und unsere Haltung gegenüber unserer Lebenswelt prägen – ändern sich unsere Annahmen und Überzeugungen verändern sich auch unser Handeln und unsere Haltung und somit die Realität in der wir leben. Der springende Punkt dabei ist allerdings, dass wir nicht darüber hinwegkommen, prinzipiell Überzeugungen haben zu müssen, ganz gleich welchen Inhalts sie auch sein mögen. „Wir können nicht nicht glauben“ ist deshalb eine der zentralen Thesen dieses Buches. Durch die Notwendigkeit des Glaubens (welcher hier nicht nur in einem religiösen Sinn verstanden wird) gelingt es Spiritualität – als die Fähigkeit zu einer umfassenden Sinngebung – ins konstruktivistische Denken zu re-integrieren. Insbesondere die Trilogos-PsyQ®Methode zeigt praxis-orientierte Wege dies zu tun. Darüber hinaus wird ein Ausblick gegeben, welche Chancen und Potenziale konstruktivistisches Denken für eine interkulturelle Vernetztheit spiritueller Formen bietet.

Die 1. Auflage dieses Bandes, welche im Trilogos Verlag erschien, ist leider vergriffen. Um die 2. Auflage, welche im Grin Verlag veröffentlich wurde, zu bestellen, klicken Sie bitte hier!

Inhaltsverzeichnis: 
  • 6 Editorial
  • 8 Abstract
  • 9 1 Einleitung
    1.1 Grundsstruktur der Arbeit
    1.2 Methodik der Arbeit
  • 20 2 Vier differente Formen konstruktivistischen Denkens in Reflexion
    2.1 Der Konstruktive Realismus (CR) ein wissenschafts- theoretisches Modell interdisziplinärer und interkultureller Wissens-Organisation
    2.2 Konzept der Entscheidungsgesellschaft - Bewusstsein im Kollektiv
    2.3 Das Klagenfurter Prozessethische Beratungsmodell - Ethik in der Gruppendynamik
    2.4 Die Trilogos-PSYQ-Methode - Integrale, Personenzentrierte Selbstreflexion
    2.5 Zusammenfassung der Reflexion und Konsequenzen, die daraus erwachsen
  • 96 3 Ausblick
    Integratives Bewusstsein im 21. Jahrhundert
  • 103 4 Anhang
  • 113 5 Literatur
  • 117 6 Zum Autor

Ausgabe

1. Auflage
2008
Verlag: 
Trilogos
ISBN: 
978-3-9522878-1-1